Gönn dir einen Psalm - Psalm 139


HERR, du durchschaust mich, du kennst mich bis auf den Grund.


Ob ich sitze oder stehe, du weißt es, du kennst meine Pläne von ferne.

Ob ich tätig bin oder ausruhe, du siehst mich; jeder Schritt, den ich mache, ist dir bekannt.


Noch ehe ein Wort auf meine Zunge kommt, hast du, HERR, es schon gehört.

Von allen Seiten umgibst du mich, ich bin ganz in deiner Hand.


Dass du mich so durch und durch kennst, das übersteigt meinen Verstand; es ist mir zu hoch, ich kann es nicht fassen.

Wohin kann ich gehen, um dir zu entrinnen, wohin fliehen, damit du mich nicht siehst?


Steige ich hinauf in den Himmel – du bist da. Verstecke ich mich in der Totenwelt – dort bist du auch.

Fliege ich dorthin, wo die Sonne aufgeht, oder zum Ende des Meeres, wo sie versinkt:


auch dort wird deine Hand nach mir greifen, auch dort lässt du mich nicht los.

Sage ich: »Finsternis soll mich bedecken, rings um mich werde es Nacht«,


so hilft mir das nichts; denn auch die Finsternis ist für dich nicht dunkel und die Nacht ist so hell wie der Tag.

Du hast mich geschaffen mit Leib und Geist, mich zusammengefügt im Schoß meiner Mutter.


Dafür danke ich dir, es erfüllt mich mit Ehrfurcht. An mir selber erkenne ich: Alle deine Taten sind Wunder!

Ich war dir nicht verborgen, als ich im Dunkeln Gestalt annahm, tief unten im Mutterschoß der Erde.


Du sahst mich schon fertig, als ich noch ungeformt war. Im Voraus hast du alles aufgeschrieben; jeder meiner Tage war schon vorgezeichnet, noch ehe der erste begann.

Wie rätselhaft sind mir deine Gedanken, Gott, und wie unermesslich ist ihre Fülle!


Sie sind zahlreicher als der Sand am Meer. Nächtelang denke ich über dich nach und komme an kein Ende.

Durchforsche mich, Gott, sieh mir ins Herz, prüfe meine Wünsche und Gedanken!


Und wenn ich in Gefahr bin, mich von dir zu entfernen, dann bring mich zurück auf den Weg zu dir!

Idee von Kawohl Verlag e.K. - Ich schenk Dir einen Psalm:   shop.kawohl.de

für meinen Freund Thomas - von D. Supper 12.10.2015

kuscheliges Murmeltier

Psalm 139

1 HERR, du durchschaust mich, du kennst mich bis auf den Grund.

2 Ob ich sitze oder stehe, du weißt es, du kennst meine Pläne von ferne.

3 Ob ich tätig bin oder ausruhe, du siehst mich; jeder Schritt, den ich mache, ist dir bekannt.

4 Noch ehe ein Wort auf meine Zunge kommt, hast du, HERR, es schon gehört.

5 Von allen Seiten umgibst du mich, ich bin ganz in deiner Hand.

6 Dass du mich so durch und durch kennst, das übersteigt meinen Verstand; es ist mir zu hoch, ich kann es nicht fassen.

7 Wohin kann ich gehen, um dir zu entrinnen, wohin fliehen, damit du mich nicht siehst?

8 Steige ich hinauf in den Himmel – du bist da. Verstecke ich mich in der Totenwelt – dort bist du auch.

9 Fliege ich dorthin, wo die Sonne aufgeht, oder zum Ende des Meeres, wo sie versinkt:

10 auch dort wird deine Hand nach mir greifen, auch dort lässt du mich nicht los.

11 Sage ich: »Finsternis soll mich bedecken, rings um mich werde es Nacht«,

12 so hilft mir das nichts; denn auch die Finsternis ist für dich nicht dunkel und die Nacht ist so hell wie der Tag.

13 Du hast mich geschaffen mit Leib und Geist, mich zusammengefügt im Schoß meiner Mutter.

14 Dafür danke ich dir, es erfüllt mich mit Ehrfurcht. An mir selber erkenne ich: Alle deine Taten sind Wunder!

15 Ich war dir nicht verborgen, als ich im Dunkeln Gestalt annahm, tief unten im Mutterschoß der Erde.

16 Du sahst mich schon fertig, als ich noch ungeformt war. Im Voraus hast du alles aufgeschrieben; jeder meiner Tage war schon vorgezeichnet, noch ehe der erste begann.

17 Wie rätselhaft sind mir deine Gedanken, Gott, und wie unermesslich ist ihre Fülle!

18 Sie sind zahlreicher als der Sand am Meer. Nächtelang denke ich über dich nach und komme an kein Ende.

19 Gott, bring sie doch alle um, die dich und deine Gebote missachten! Halte mir diese Mörder vom Leib!

20 Sie reden Lästerworte gegen dich; HERR, deine Feinde missbrauchen deinen Namen!

21 Wie ich sie hasse, die dich hassen, HERR! Wie ich sie verabscheue, die gegen dich aufstehen!

22 Deine Feinde sind auch meine Feinde, ich hasse sie glühend

23 Durchforsche mich, Gott, sieh mir ins Herz, prüfe meine Wünsche und Gedanken!

24 Und wenn ich in Gefahr bin, mich von dir zu entfernen, dann bring mich zurück auf den Weg zu dir!

D. Supper 06.08.2015

© schon erlebt